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iiii Bathildis'
Leben scheint vollkommen: Als Tochter eines angelsächsischen Fürsten
geboren und in einem Kloster erzogen, steht ihr eine glänzende Zukunft
offen. Doch
kurz vor der Heirat mit Aidan, Sohn des Ricbert, verschleppen einfallende
Friesen Bathildis und ihren Verlobten; sie wird gewaltsam von ihm
getrennt, versklavt, und gerät schließlich in den Besitz von Erchinoald
- Major Domus am neustroburgundischen Hof zu Paris. Obwohl
anfangs von dem jungen Mädchen gerührt, verliert Bathildis seine Gunst,
als sie ihm die erhofften Liebesdienste verweigert. Er bestraft sie, indem
er sie seiner schwerkranken Gattin als Sklavin übergibt,
die ihr – eifersüchtig auf die junge Frau - die schändlichsten und
schmutzigsten Aufgaben zuweist. Bathildis' Leben wandelt sich jedoch als König Chlodwig auf sie aufmerksam wird. Von der ungewöhnlichen Frau und vor allem von ihrer vermeintlichen Stärke fasziniert, die im Kontrast zu seiner eigenen Entschlusslosigkeit steht, befreit er sie von ihrem niedrigen Stand und macht sie zu seiner Königin. Im Innersten bleibt
Bathildis lange Zeit eine gebrochene Frau. Chlodwigs Zuneigung vermeint sie nicht
erwidern zu können – zu sehr weilen ihre Gedanken bei Aidan, nach dem
sie stets fahndet ohne jemals ein Lebenszeichen zu bekommen. Aber gerade
dieses Unglück führt zu ihrem wachsenden Einfluss als Königin: Damit
ein Schicksal wie das ihre künftig vermieden wird, mischt sie sich mehr
und mehr in die Regierungsgeschäfte von Chlodwig ein, setzt Gesetze
durch, die den Handel mit christlichen Sklaven verbieten und wird
schließlich sogar Regentin. Als
sie endlich den Frieden mit sich findet, stößt sie jedoch mehr
und mehr auf Widerstand. Denn sie hat einen alten Feind: Ebroin, engster Vertrauter von Chlodwig und der neue Major
Domus. Nachdem sie sich seinem Werben um ein Bündnis widersetzt und sich dem
grausamen Kurs seiner Politik verweigert hat,
beginnt er ihren Sturz zu planen ...
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