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iiii Schauerliche
Gerüchte ranken sich um das letzte Gemälde das Samuel Alt. Der begnadete
Künstler malte es kurz vor seinem Tod; seitdem gilt es als verschollen
und verflucht. Um das
Geheimnis des Bildes zu ergründen, begibt sich der Kunstkritiker Moritz
Schlossberg auf Spurensuche in Samuel Alts Heimat und stößt dort auf
eine Lebensgeschichte voller verzweifelter Sehnsüchte und abartiger
Begierden. Schon als
Kind erweist sich Samuel, der als Bastard eines Domherrn geboren und ohne Liebe
aufgezogen wird, als meisterhafter Porträtist. Von seiner Familie
verachtet und verkannt, wird aus dem feinsinnigen Künstler jedoch ein
verschrobener Kauz. Er sagt sich von den Menschen los, verzichtet auf
fleischliche Lust und Liebe und weiht sein Leben einem einzigen Ziel:
Vollendete Engel zu malen, die in den lichten Abgründen des Himmels
hausen und mit dem Elend und dem Mittelmaß dieser Welt nichts zu tun
haben. Doch um das
Wesen dieser Engel zu ergründen und seinen Bildern eine Seele
einzuhauchen, begnügt sich Samuel nicht mit den üblichen Mitteln der
Malerei. Er mischt seine Farben mit Blut – dem Blut von Menschen, die
ihm bedingungslos ergeben sind …
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