Auf nach Salzburg... ...heißt es für mich dieses Wochenende. Zweck dieser Reise in meine einstige Heimatstadt ist ein "semi-professioneller": Ich werde mich dort mit der Gewinnerin des Maxi-Literaturwettbewerbs treffen, dessen Patin ich (alias Leah Cohn) dieses Jahr bekanntlich bin. Ich freue mich darauf, in die Rolle der Stadtführerin zu schlüpfen, ein wenig auf Sophies und Nathans Spuren zu wandeln und ein paar nostalgischen Erinnerungen an meine Studentenzeit nachzuhängen. Neues Interview Quo Vadis hat anlässlich des CORINE-Preises für "Im Land der Feuerblume" eine Pressemeldung veröffentlicht und zu diesem Zweck auch ein Interview mit mir geführt. Nachzuleses ist dieses hier. Presse und Cover Mittlerweile habe ich auch das Cover von Chile 2 "Jenseits von Feuerland" zu sehen bekommen - und bin sehr, sehr angetan. Sobald es "offiziell" ist, werde ich es an dieser Stelle natürlich stolz präsentieren. Vorerst sei verraten: Optisch steht es in der Tradition von Band 1 - mit dem Unterschied, dass in der oberen Bildhälfte kein Schiff zu sehen sein wird, sondern ein Zug und unten anstelle des Vulkans Osorno ein Wasserfall. Werkstattbericht Schon länger habe ich an dieser Stelle nichts mehr über den Fortgang meines akutellen Buch-Projekts berichtet - das sei hiermit nachgeholt: Bekanntlich arbeite ich am 3. Teil der Chile-Sagas und bin nach Recherche- und Plotphase nunmehr schon vor einigen Wochen bei der "Schreibphase" anbelangt. Seit Ende Juni wächst der Text täglich - und da ich mein übliches Pensum von 1.500 - 2.000 Wörtern pro Tag gut einhalten konnte, lässt sich leicht berechnen, dass ich mittlerweile bei einem "sechsstelligen" Wort-Umfang angekommen bin. Ein Ende ist - angesichts der geplanten Länge aber bei weitem noch nicht in Sicht. Das Faszinierende an diesem Buch liegt für mich vor allem darin, dass nunmehr die dritte Generation meiner Auswanderer im Mittelpunkt steht. Auch wenn deren Schicksale für sich stehen, habe ich doch - insbesondere, wenn es gilt, Feinheiten des Charakters herauszuarbeiten - immer ihre Großeltern und Eltern im Blick. Ziel ist es, keine bloßen Abbilder zu schaffen, sondern eigenständige Pesönlichkeiten, die sich dem Einfluss der Gene freilich nicht ganz entziehen können. Blogbeiträge November 2009 |