CORINE-Bericht Vielleicht haben Sie es selbst im Fernsehen gesehen - falls nicht kann ich an dieser Stelle versichern, dass die befürchteten Katastrophenszenarien ausgeblieben sind. Der Weg zur Bühne und zurück inkl. Dankesrede verlief ohne Stolpern, Stottern oder Laufmaschen. Im Vorfeld war ich sehr nervös, aber da ich erst als Vorletzte dran war, hatte ich genügend Zeit, mich an die Atmosphäre zu gewöhnen, sodass ich die Dankesrede selbst dann fast schon genießen konnte. Das einzige erschwerende Detail: Ich habe erst kurz vor der Sendung erfahren, dass die Preisträger - anders als in den vergangenen Jahren, wo häufig die Sendezeit überzogen wurde - ihre Rede auf zwei Minuten begrenzen mussten; vorbereitet waren vier. Ich habe mir die "Version neu" auf der Toilette allerdings so lange vorgesagt, dass am Ende alles glatt lief ;-) Ein nicht minder einprägsames Ereignise wie die Minuten auf der Bühne war der Gang über den roten Teppich. Wenn ich je daran gezweifelt habe, dass es einen erstrebenswerteren Beruf als den des Autors gibt - z.B. den des Filmstars, dann bin ich spätestens jetzt heilfroh über meine weitgehend eremitische Existenz. Wenn man vor der Linse geschätzter zwei Dutzend Fotographen steht, die sämtlich den Namen brüllen und (ebenso eindringlich) Anweisungen geben - nach recht gucken, nach link gucken, einen Schritt nach vorne, einen zurück, schauen Sie mal hierher!!! - fällt der Blick aufs "Star-Leben" sehr ernüchtert aus. Das gleiche Spektakel wiederholte sich nach der Verleihung auf der Bühne, wo ich u.a. mit meinem Autorenkolege John Green posierte, der ein ums andere Mal fassungslos ausstieß: "It's so weird! It's so weird!". Dem kann ich ganz und gar zustimmen. Hier nun die Links zu einigen Fotos, die auf diese Weise entstanden sind: Und hier folgen ein paar Berichte rund um die CORINE: Die CORINE-Preisverleihung... ...bei der ich alias Carla Federico bekanntlich den Publikumspreis erhalte, rückt näher, und die Aufregung wächst stündlich. In den letzten Tagen habe ich mir weniger den Kopf über aktuelle Mansukripte zerbrochen, als vielmehr über die Frage: Welcher Schmuck passt zum Kleid, und welche Schuhe sehen schick aus, sind aber bequem genug, um am nächsten Tag nicht mit Hammerzehen zu erwachen? Meine Kreativität wurde dementsprechend auch nicht zum Plotten genutzt, sondern zum Ausmalen diverser Katastrophenszenarien. Hier die beliebtesten: 1) Ich stolpere auf dem Weg zur Bühne. 2) Ich lass die CORINE-Statue gleich nach Übergabe fallen. 3) Ich bringe bei der Dankesrede keinen Ton heraus, kriege Schluckauf, einen Niesanfall oder beides. Sie können sich gerne selbst davon überzeugen, dass hoffentlich nichts davon eintreten wird - hier sind noch einmal die Termine aufgelistet, wann die Preisverleihung im Fernsehen übertragen wird. Ansonsten ist es so, dass das berechtigte Lampenfieber natürlich auch mit ganz viel Vorfreude auf dieses - in meiner Autorenkarriere einzigartige - Ereignis einhergeht. Vorschauseiten Mittlerweile kann man sich auch die Vorschauseiten von "Jenseits von Feuerland" online ansehen: Einfach hier auf "Knaur Taschenbuch Frühjahr 2011" clicken - es geht auf Seite 32 los. Cover
13. November Leserunde Hier findet zur Zeit eine Leserunde zu meinem Roman "Das Geständnis der Amme" statt. Das Buch ist ja schon ein paar Jährchen alt - umso mehr freue ich mich, dass es wieder etwas Aufmerksamkeit bekommt, nicht zuletzt, weil es zu meinen liebsten gehört bzw. ich seine Hauptprotagonistin, Königin Judith, zu meinen Favoriten unter allen meinen Romanfiguren zähle. Thematisch befasst sich das Buch bekanntlich mit den Wikingereinfällen in Nordfrankreich im Frühmittelalter - ein Thema, das ich in meiner Historischen Trilogie weiterführen werde. Deren zweiter Band wird übrigens mein nächstes Romanprojekt sein - die Arbeit daran soll noch in diesem Jahr beginnen. Vorerst gilt es aber Chile 3 abzuschließen; überdies bin ich gerade intensiv mit dem Kinderbuch Nr. 2 beschäftigt: Nach dem Lektorat gilt es noch etliche Veränderungen vorzunehmen. Rezi und Clubausgabe
Blogbeiträge November 2009 |