The King's Speech Manche Bücher oder Filme haben ein so spekakuläres Thema oder handeln von einer derart faszinierenden Persönlichkeit, dass bei der Umsetzung dieses - quasi für sich selbst sprechenden - Stoffes wenig schiefgehen kann. Andere gehen ein ungleich größeres Risiko ein und setzen auf eine vermeintlich eher nichtssagende Geschichte und Protagonisten bzw. einen Plot, der zunächst eher dünn klingt - so auch bei dem Film "The King's Speech", den ich gestern im Kino sah. Der Blick auf den Inhalt - weitgehend unbekannter, stotternder König vertraut sich einem Sprachtherapeuten an - lässt übliche Erfolgsgaranten (Love, Sex and Crime) völlig vermissen. Dass der Film dennoch für 12 Oscars nominiert wurde (und hoffentlich auch etliche davon einheimsen wird), ist m.E. trotzdem höchst verdient. Von daher kann ich nur eine Empfehlung für den Film aussprechen - und zugleich bekräftigen, dass die Qualität eines Buchs oder Films sich selten darauf reduzieren lässt, WORÜBER man erzählt, sondern vielmehr davon bestimmt wird, WIE man es tut. Und wieder einmal ... ...sind knapp zwei Wochen ohne Blogeintrag vergangen, was einmal mehr an jeder Menge Arbeit liegt. Vor meiner Baby-Pause möchte ich nämlich noch viele Projekte oder zumindest ein bestimmtes Stadium von selbigen zum Abschluss bringen. Bis jetzt komme ich planmäßig voran: Erst gestern habe ich - nachdem ich letzte kleine Korrekturen vorgenommen habe - Chile 3 abgegeben. Der Plot von Band 2 der Historischen Trilogie steht mittlerweile auch: Damit ist die dramaturgische Arbeit getan - was dann erst in der zweiten Jahreshälte folgen wird, ist die sprachliche Ausformulierung der vielen akribisch geplanten Szenen. Darüber hinaus stecke ich - nach dessen Lektorat - in einem intensiven Überarbeitungsdurchgang von Kinderbuch Nr. 3, der mich bis Ende Februar/Anfang März in Beschlag nehmen wird. Als motivierend für dieses Projekt erweist sich, dass ich mittlerweile den Cover-Entwurf von Band 1 zu sehen bekommen habe. Beizeiten werde ich ihn auch auf der Homepage zeigen. Es ist immer schön, wenn ein Buchprojekt sein fertiges "Gewand" erhält und auf diese Weise nochmal viel konkreter wird. Last but not least nutze ich die verbleibende "mobile" Zeit, um in der Deutschen Bibliothek für meine - hier schon mal erwähnte - große Südamerika-Deutschland-Saga zu recherchieren, auch wenn die Umsetzung dieses Projekts erst für 2012 geplant ist. Blogbeiträge November 2009 |